Buchempfehlung März 2020

„Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

Im Zentrum der Geschichte stehen die beiden ungleichen Schwestern Vianne und Isabelle. Die Mädchen verlieren schon früh ihre Mutter und der Vater kommt mit seiner neuen Rolle als alleinerziehender Vater nicht zurecht. Er gibt die Geschwister in die Obhut einer lieblosen Frau.

Die ältere Vianne  heiratet sehr jung ihre große Liebe und gründet eine Familie. Sie führt ein beschauliches Leben auf dem Lande, lebt angepasst und geht eher ängstlich durchs Leben. Unterdessen fliegt die ungestüme und rebellische Isabelle von einem Internat nach dem anderen.

1940 marschieren die Deutschen in Paris ein. Der Vater schickt Isabelle gegen ihren Willen zu ihrer Schwester aufs Land. Viannes Mann wurde inzwischen eingezogen. Vianne ist von ihrer Angst wie gelähmt und hofft nur darauf, dass ihr Mann bald zurückkommt.

Dann wird auch noch ein deutscher Offizier bei Vianne einquartiert. Sie versucht weiterhin unauffällig zu leben, um ihre Tochter und sich selbst zu schützen. Isabelle will die Besatzung durch den Feind nicht klaglos erdulden und schließt sich heimlich dem Widerstand an.

Dann werden die ersten Judentransporte organisiert und Viannes beste Freundin soll deportiert werden. So wird es auch für Vianne Zeit, Stellung zu beziehen.

Kirstin Hannah beschreibt sehr eindrücklich den alltäglichen Schrecken während des Zweiten Weltkrieges, der sich erst langsam und kaum merkbar in das tägliche Leben schlich und es schließlich ganz bestimmte.

Ein sehr empfehlenswerter Roman.

Kristin Hannah

ist am 25. September 1960 in Garden Grove in Kalifornien geboren. Sie wuchs zusammen mit zwei jüngeren Geschwistern auf. Sie studierte Jura und arbeitete als Rechtsanwältin in Seattle. Heute lebt sie mit ihrem Sohn und ihrem Mann auf einer kleinen Insel im Pazifik.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.